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Schnittstelle

Zwei Teams arbeiten am selben System. Team A ändert die Datenbank-Struktur — und Team B steht still, weil ihr Code nicht mehr funktioniert. Das passiert, wenn es keine klaren Schnittstellen gibt.

Eine Schnittstelle ist ein Vertrag zwischen zwei Seiten: Ich liefere dir das — du lieferst mir jenes. Nicht mehr, nicht weniger. Wie ein Steckdosen-Standard: 230 Volt, Typ F. Jedes Gerät das sich daran hält, funktioniert.

In Software gibt es Schnittstellen überall: APIs, Funktionssignaturen, Event-Formate. Sie definieren was rein und raus geht — aber nicht wie es intern funktioniert.

Eine gute Schnittstelle ist stabil. Sie ändert sich selten. Und sie ist so schmal wie möglich — je weniger sie preisgibt, desto weniger kann brechen.

Das ist der Kern: Schnittstellen entkoppeln. Sie erlauben dir, eine Seite zu ändern, ohne die andere zu zerstören.

Merke: Die beste Schnittstelle ist die, die du nie ändern musst.

Die beste Schnittstelle ist die, die du nie ändern musst.